PAULE |
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| ARTISTS STATEMENT |
Damit bloss nie jemand wieder eine freie sekunde findet um innezuhalten. Alle gehen sie. Irgendwohin, normalerweise. Wohin ist meist von weniger bedeutung, wichtig ist, dass sie gehen...allein der akt impliziert im grunde, ein ziel vor augen zu haben. Ich glaube die meisten haben keins. Sie geben warscheinlich vor eins zu haben. Insbesondere vor sich selbst. Wuerden sie einmal zur ruhe kommen, merkten sie nemlich, dass da gar kein ziel ist. Kein ende. Keine Eile.
Und dann wuerden sie aufhoeren zu gehen. Ganz ploetzlich, ohne scheinbaren grund, ohne dass sich irgend etwas anderes gross veraendert haette.
Alle waren sie verwirrt. Wuerden innehalten, aus neugier vielleicht, zuerst (so wie sie alle langsamer an einem unfall vorbeifahren, um dann bei kaffee und kuchen etwas neues, aufregendes, berichten zu koennen.) Dies wuerde dann das ende vor allen dahingehenden menschen bedeuten. Sie wuerden innehalten und merken - da ist ueberhaupt nichts. Gar nichts. Kein grund. Kein ziel. Alle stehen sie dann da, schauen sich an. Wundern sich. Und dann? Einer von ihnen, einer der weniger schlauen wuerde warscheinlich wieder anfangen, von vorne. Scheinheilig vorgeben einen weg zu kennen, einen sinn zu sehen. Sie kreieren schilder hinweise regeln ampeln moral predigen von gut boese. Ja, nein, du, ich, wir, sie, es, tu dies, tu das nicht, das ist nicht erlaubt. Wozu?
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